Resilienz

Psychische Widerstandsfähigkeit: Resilienz – Was ist das?

 

Der Resilienzbegriff ist im psychologischen Behandlungsalltag zentral, schließlich ist

das Erreichen einer Resilienzverbesserung Ziel und Aufgabe der therapeutischen Arbeit.

 

Unter Resilienz wird die Fähigkeit verstanden, mit psychisch herausfordernden Situationen so umgehen zu können, dass keine unangenehmen Störungen (wie z.B. Depressionen, Ängste, Burn Out) entstehen und im besten Fall sogar eine Krise als Chance zur Weiterentwicklung gesehen wird. Da unterschiedliche Menschen in vergleichbaren Stress-Situationen unterschiedlich reagieren, liegt es nahe, dass die psychische Widerstandskraft eine Eigenschaft ist, deren nähere Betrachtung lohnt. Schließlich kann labilen Menschen eine Menge an Leiden erspart werden, wenn es gelingt, die wesentlichen Aspekte der Resilienz zu verbessern. Der gegenwärtige Stand der Forschung gibt Hoffnung, dass durch die richtige Behandlung, zu jedem Lebenszeitpunkt eine Verbesserung der psychischen Widerstandfähigkeit erreicht werden kann.

Therapeut in Torrevieja, Denia, Orihuela Costa, Guardamar

Wieso sind Menschen unterschiedlich widerstandsstark?

Wie so oft hat sich in zahlreichen Untersuchungen und wissenschaftlichen Analysen herausgestellt, dass die beeinflussenden Faktoren sowohl im Erbgut als auch in der Erziehung –bzw. in gemachten Erfahrungen- liegen. So gibt es eine (teils genetisch bedingte) Vorbelastung für geringe psychische Widerstandkraft, die aber nur in Zusammenhang mit auslösenden Situationen aktiviert wird. Andersherum gibt es Personen, deren Resilienz so stark ist, dass auch eigentlich traumatische Situationen ohne größeres und dauerhaftes Leiden durchgestanden werden. Die gute Nachricht ist, dass Personen mit niedriger Resilienz eine stärkere Widerstandskraft durchaus erlangen können.

Wie kann man Resilienz verbessern/aufbauen?

Nach der positiven Erkenntnis, dass niemand seinen Genen und/oder frühen Mangelerfahrungen bezüglich psychischer Widerstandskraft hilflos ausgeliefert ist, gilt es nun, daraus auch einen gesundheitlichen Nutzen zu ziehen, So empfiehlt nach umfangreichen Untersuchungen die American Psychological Association einen Zehn-Punkte-Plan zum Aufbau von Resilienz (s. Kasten). Die hier aufgeführten Aspekte mögen auf den ersten Blick vielleicht simpel und offensichtlich erscheinen. Die Erfahrungen im psychologischen Alltag zeigen jedoch, dass die Umsetzung dieser Punkte beim typischen Angst- oder Depressionspatienten häufig nicht funktioniert, während Menschen mit hoher Resilienz genau hier ihre Stärken haben. An dieser Stelle gilt es für den/die Therapeute(i)n anzusetzen, damit der/ die Patient(in) zum einen über Selbsterkenntnis und Analyse die eigenen fehlerhaften Denkweisen aufdeckt und zum anderen durch neue Verhaltensweisen und Gewohnheitsänderungen sich eine höhere psychische Widerstandskraft aneignet. Die Wichtigkeit der Resilienz in der persönlichen Entwicklung und die Erkenntnis der Möglichkeiten zur positiven Einflussnahme auf diese Eigenschaft, wird in vielen Gesundheits- und Erziehungsprogrammen berücksichtigt und sollte auch in individuellen Vorsorge- und Behandlungsprogrammen beherzigt werden. Hierbei wird an konkreten Situationen geübt, um in zukünftigen problematischen Lebenssituationen vorbereitet zu sein. Schliesslich ist ein resilienter Mensch wie eine Fussballmannschaft, die wenn sie 0:2 zurückliegt die Taktik ändert und am Ende gewinnt. Es lohnt sich.

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